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Die Neuigkeiten

Thema: VARG auf dem P.S:O:A - vom 09.03.2010, 12:45
Wir baten euch vor einigen Wochen um ein wenig Geduld, damit wir uns in der Angelegenheit VARG ein umfassendes Bild machen können. Das ist, wie schon mehrfach erwähnt, nicht so einfach gewesen, wie zunächst gedacht. Besonders, da in dieser Angelegenheit viel Engagement von den beiden politischen Extremen in die Kampagne gelegt wurde, so dass wir regelrecht mit Mails zu diesem Thema zugespamt wurden. Nun, da wir viele Gespräche mit VARG, Philipp, Pressevertretern und einer Menge Metal Fans geführt haben, haben wir uns entschieden, VARG auf dem Party.San Billing zu belassen. Da bei der Diskussion in allen Foren viele Emotionen im Spiel waren, wollen wir euch diese Entscheidung in ein paar kurzen Worten erklären.
Das Party.San Open Air ist für eine klare politische Haltung gegen die Unterwanderung der Metal Szene durch rechte Spinner bekannt. Als die ersten Mails bei uns eintrafen, die VARG und Philipp einen rechten Background unterstellten, war klar, dass wir die Band bei uns nicht auftreten lassen, wenn sich diese Anschuldigungen bewahrheiten sollten.
Um das herauszufinden, haben wir uns nicht nur auf die zahlreichen Statements von Philipp verlassen. Wir haben uns weiter in das Thema eingelesen und recherchiert. Dabei wurde deutlich, dass die meisten Informationen, die die Kampagne angeheizt haben, von der rechten Seite kamen. Private Fotos aus der Zeit als Philipp noch mit der rechten Szene zumindest kokettierte, oder sogar seine Schularbeiten konnten nicht so einfach ins Netz gelangen. Sie wurden gezielt eingesetzt, um Philipp zu diskreditieren – auf zum Teil gefakten, rechten Internetpräsenzen. Die extrem Linke und einige, privat von Philipp „Enttäuschte“, ließen sich vor den Karren spannen und schürten die Kampagne weiter. Philipp musste sich - zu Recht - bei seinen Fans, Label, Veranstaltern und der Presse erklären. Daraus ergibt sich, dass Philipp wirklich eine rechtseitig blinde Vergangenheit hat und sich von dieser nun distanziert und er klar gegen die rechte Szene Stellung bezieht.

Was bleibt also unterm Strich, was unsere Entscheidung beeinflusst.
  • VARG, eine Band, die kommerziellen Erfolg haben will und weder in Texten noch durch äußere Bekundungen in die rechte Ecke gehört
  • der Sänger von VARG, Philipp, der in der Vergangenheit mit der rechten Szene in Berührung gekommen war und sich nun mit aller Kraft davon distanziert und die rechte Szene öffentlich bekämpft.
  • eine wütende rechte Szene, die damit eine ihrer gewünschten Lichtgestalten verloren hat
  • eine, bei der Rechten abschreibende, extreme Linke die sich beim mopsen erwischen ließ und offenbar keinem rechten Aussteiger eine Chance geben will – und somit negiert, dass der Mensch lernfähig ist


Wir sehen den Menschen als lernfähig an und erkennen den positiven Lern-Ansatz bei Philipp an, so dass wir ihm nicht die Tür vor der Nase zuschlagen werden. Warum sich einer aus dem Dunstkreis der Rechten befreit, ob aus moralischen oder kommerziellen Gründen, ist uns dabei egal. Wichtig ist, dass es so ist und wir den Eindruck haben, dass dieser Vorgang nicht umkehrbar ist. Davon sind wir im Fall Philipp überzeugt. Wenn wir als Metaller, den Mitläufern und/oder Aussteigern aus der rechten Szene nicht die Möglichkeit geben würden, sich in der Mitte der Gesellschaft neu zu etablieren, müssen wir davon ausgehen, dass keiner mehr seinen ideologisch, verklärten Lebenswandel überdenkt und sich neu positioniert. Somit sehen wir im Verbleib von VARG auf dem Party.San Billing unsere eigene moralische Pflicht.

Das Party.San Team
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